Burgen & Schlösser

In Südbaden gibt es sie zuhauf: Burgen, Schlösser – und ihre Reste als Ruinen.

Burg Staufen

Der Stammsitz der Herren von Staufen thront auf dem Staufener Schlossberg und ist ein Wahrzeichen unserer Region. Mit den Staufern haben die Herren von Staufen übrigens nichts gemein. Eher gruppiert die Geschichtsschreibung sie zu den Zähringern, als deren Ministeriale sie unser Gebiet verwalteten. Ab dem 13. Jahrhundert wird unter ihrer Herrschaft Staufen ein bedeutender Handelsort. Insbesondere der Silberbergbau lässt die Region im wahrsten Wortsinn steinreich werden. Schon vor dem 30jährigen Krieg stirbt das Geschlecht aus. Die Schweden zerstören damit 1632 eine bereits verwaiste Burg. Heute befindet sich die Ruine im Besitz der Stadt und ist durchgängig öffentlich zugänglich. Ein bequemer Fußweg führt aus dem Stadtzentrum hinauf zur Burganlage. Genießen Sie von dort oben die Aussicht auf Staufen, den Schwarzwald und die Vogesen.

Stadtschloss Staufen

Hoch oben zu thronen mag imposant aussehen, ist aber verwaltungstechnisch unpraktisch. Das müssen sich wohl die Herren von Staufen gedacht haben, als sie 1566 das spätgotische Stadtschloss errichteten. Mit seinem Treppenturm und einer klaren Gliederung der Fassade weist es bereits den Weg in die Renaissance. Heute wird es von der Forstverwaltung genutzt, aber einer Besichtigung von außen steht ganztags nichts im Wege – es ist nur wenige Schritte vom Staufener Weinbrunnen entfernt…

Schloss Bollschweil

Umgeben von einer idyllischen Parkanlage ist das Bollschweiler Schloss zweimal im Jahr ein Magnet für alle stilsicheren Garten- und Landhausfreunde: Mit der Fachmesse BoGart am ersten Oktoberwochenende und einem traditionellen Weihnachtsmarkt in der Adventszeit öffnet Familie von Holzing ihr zauberhaftes Anwesen. Aber auch sonst zeigt man sich keineswegs verschlossen, denn viele Gäste möchten sehen, wo eine der bedeutendsten deutschen Schriftstellerinnen – Marie Luise Kaschnitz – wesentliche Jahre ihres Lebens verbracht hat.

Burg Scharfenstein

Hoch oben über dem oberen Münstertal – das Tal des Stampfbachs heißt an dieser Stelle „Hinteres Elend“! – lebte einst ein kühner Ritter in einer noch kühner auf spitzem Felsen errichteten Ritterburg. Als „Scharfensteiner“ geistert er noch heute durch die Münstertäler Fastnacht. Aber ihn wirklich besuchen ist fast noch spannender – am besten über den eigens dazu errichteten Ritterpfad. Kleiner Hinweis zum Schluss: Man braucht schon eine detektivische Spürnase, um die letzten paar Steine der Burg zu entdecken. Aber der Tiefblick geht durch Mark und Bein…

Lazarus-von-Schwendi-Schloss Kirchhofen

Ein polyglotter und kriegserfahrener Vasall mit sozialer Ader war er, der im Dreiländereck hoch verehrte Lazarus von Schwendi. In den Wirren des Bauernkriegs 1522 geboren, konnte er 1577 als in den Ruhestand gehender Diplomat Wasserschloss und Dorf Kirchhofen kaufen. Die Kirchhofener erhielten durch ihn nicht nur ein stattliches Bauwerk, sondern auch eine höchst moderne Dorfordnung. Heute beherbergt das Schloss Klassenzimmer der nahen Grundschule und den Sitz der heimischen AG Ortsgeschichte.

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